Resource Editor / ResEdit
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Resource Editor (auch Übersetzer oder ResEdit) ist ein Freeware-Programm, mit dem GEOS-Programme in andere Sprachen übersetzt werden können. Download ResEdit - 49 Kb

HINWEIS: Um ein GEOS-Programm übersetzen zu können, wird zusätzlich zum Programm die dazugehörige VM-Datei benötigt, die sich normalerweise im Besitz des Programmierers befindet.

ResEdit ist sehr mächtig und bietet viele weitergehende Möglichkeiten, die allerdings nicht sehr leicht zu Handhaben sind. Benutzen Sie deshalb bei Ihren ersten eigenen Übersetzungsversuchen unbedingt eine Kopie des zu übersetzenden Programms.

Die englischsprachige Originaldoku lesen Sie hier.

Der folgende Text von Sigurd P. (Ergänzungen von Bernd) beschreibt die grundsätzliche Vorgehensweise.
 


Zunächst braucht man zwei GEOS-Installationen auf dem Rechner, also einmal die Originalversion (Quelle), mit der gearbeitet wird und zum Zweiten eine Version, die die übersetzten Programme aufnimmt (Ziel). Ich habe das so gelöst, dass ich alle Dateien aus C:\NDO2000 einfach in das neu erstellte Verzeichnis C:\NDO2000D kopiert habe.

ResEdit wird in die Originalversion installiert. Das GEOS-Programm und die .VM-Datei, die bearbeitet werden soll, müssen sich im gleichen Verzeichnis in der Originalversion befinden. Ich habe die beiden Dateien in das Document-Verzeichnis kopiert. Die Dateien in der Originalversion bleiben von der Bearbeitung mit ResEdit unberührt, die bearbeitete und compilierte Datei wird im gleichen Verzeichnis in der Zielversion abgelegt.

Hat man nun eine Quellversion und eine Zielversion von GEOS, kann ResEdit gestartet werden.

ResEdit

Als erstes sollte das Quell-Verzeichnis (Source Directory) und das Ziel-Verzeichnis (Destination Directory) eingestellt werden, sonst funktioniert gar nichts!
Dies läßt sich im Startfenster unter Set Source & Destination Directories oder später unter Project in der Menüleiste von ResEdit einstellen. Als Quell-Verzeichnis (Source Directory) muß das Hauptverzeichnis von der GEOS-Originalversion (z.B.: C:\NDO2000) genommen werden. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass das Verzeichnis nicht wie sonst unter GEOS möglich, durch einen Doppelklick markiert und ausgewählt wird, sondern es muss zusätzlich der Ok-Knopf gedrückt werden. Das war einer der Punkte, die mich fast zur Verzweiflung gebracht haben.
Anschließend wird das Ziel-Verzeichnis (Destination Directory) auf die gleiche Weise ausgewählt (z.B.: C:\NDO2000D).

Dann kann die zu manipulierende Datei mit ResEdit geöffnet werden. Dazu im Startfenster Create New Translation File anklicken oder später im Menü File - New/Open - Create New Translation File das zu bearbeitende Programm im Verzeichnis C:\NDO2000\Document auswählen. Nun speichert man am Besten die Datei unter einem neuen Namen, z.B.: Database1 im Documentenverzeichnis wieder ab. Auf keinen Fall den gleichen Dateinamen verwenden, den die Originaldatei hat. Diese Datei kann dann später durch einen Doppelklick darauf mit ResEdit geöffnet (oder von ResEdit aus mit File - Open) und weiterbearbeitet werden, sie hat nicht mehr das Icon der ursprünglichen Database.

ResEdit

Nachdem die Datei geöffnet wurde, stehen zwei Fenster zur Verfügung. Im linken Fenster sieht man den Quellcode (Source File) und im rechten Fenster den Code, den man verändern kann (Translation File). Unter dem Menü befindet sich eine Dropdownliste, mit der die einzelnen Dialoge zum Editieren aufgerufen werden können. Das zweite Dropdownmenü darunter ist zum Auswählen der einzelnen Zeilen der jeweiligen Dialoge. Diese können aber auch einfach angeklickt werden.
Mit dem Auswahlmenü Mnemonic oberhalb des rechten Fensters kann die Tastenbelegung zum Aufrufen des jeweiligen Menüpunktes eingestellt werden. Der eingestellte Buchstabe wird dann unterstrichen dargestellt.

Ist man nun mit seinem Werk zufrieden, kann die Datei wieder kompiliert (in eine ausführbares GEOS-Programm verwandeln) werden. Dieses erreicht man mit File - Create a New Executeable. Nun wird die Datei compiliert und im Zielverzeichnis C:\NDO2000D\Document gespeichert. Diese Datei hat dann wieder das ursprüngliche Icon und kann gestartet werden.
 

Zum Anfang der Seite     Zuletzt geändert 08.05.14 Mütze