Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: GEOS-InfoBase-Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Freitag, 30. Oktober 2009, 18:29

X-DOS

Hallo zusammen,

hab bei mir ein wenig "aufgeräumt" und dabei ist mir auch eine Diskette mit dem genialen DOS kompatiblen Betriebssystem von Thierry Giron: X-DOS 5.2 in die Hände gefallen.
Falls jemand Interesse an dieser Version haben sollte, welche ein paar nette und geniale Erweiterungen zum DOS und seinen Helferlein hat, der kann mir eine PM senden, schicke ihm das Diskimage dann per Email zu.

Teste gerade auch noch eine geniale kleine BARE Linux Version, welche mit geringen Ressourcen betrieben werden kann (<64MB RAM) und versuche mich dabei, darunter eine DosBox nebst dem GeoWorks einsetzen zu können.
Vorteil dieser Version (neben der geringen Anforderung) ist die komfortable Möglichkeit, Programme nachzuinstallieren, welche man für seine Arbeiten benötigt und somit das gesamte System sehr sehr "schlank" zu halten.
Ich denke, wenn es dahin geht, das GeoWorks unter einem LINUX zu betreiben, sollte man ein "schlankes" BareLinux als Unterbau nutzen.
Damit wäre es halt auch älteren Systemen mit begrenzter Ausbaustufe noch möglich, über solch einen Lösungsansatz etwas bewältigt zu bekommen.

Ciao,
Marco
DOSen-Freund mit NDO Futter

2

Samstag, 31. Oktober 2009, 01:32

Nimm Dosemu statt Dosbox. An einem Minilinux -> Dosemu -> Geos arbeiten schon mehrere. Welche Distri testest du?

Wolfgang

3

Samstag, 31. Oktober 2009, 10:33

@Wolfgang

Ich habe sehr gute Erfahrung mit dem PuppyLinux, welches ich jahrelang auf meinen ThinClients eingesetzt hatte. Das PuppyLinux besitzt einige hervorragende Vorteile, jedoch ist dieses nicht mehr sonderlich gut geeignet für Systeme mit begrenztem RAM.

Eine weitere Version, welche mir sehr gut gefällt, wäre das schon mal im Forum erwähnte CDLinux. Ein wirklich sinnvoller Ersatz für Windoows und vor allem, es besitzt die DosBox von Hause aus schon und bleibt dabei gleichfalls "schlank".

Im Linux Bereich verfolge ich jedoch die gleichen Ansätze, wie es uns das GeoWorks schon beigebracht hat und da fand ich den Kommentar zu Manfreds W7 Ergebnis einfach treffend... 20GB W7 Installation um ein 20MB GeoWorks zu nutzen (hehehe). Lustig, aber Realität...
Zunächst überlegte ich, selbst einen Kernel zu erstellen, kam dann aber davon ab, weil ZEIT fehlte und ich Zugriff auf genügend Linux Versionen für die ThinClients hatte und schaute mich somit um, was es in diesem Bereich gibt.

Zu benennen wären da die folgenden drei Kompilate:
1.) MediaLinux, fällt unter dem Bereich eines embedded Linux mit Distributionscharakter
2.) ThinStation Linux, rein für einen ThinClient erstellt, unter welchem es sich jedoch auch realisieren könnte
3.) TinyLinux, mein aktueller Favorit.

Ich konnte mich zunächst auch nicht genau entscheiden, ob DosEmu oder DosBox, denn beide haben ihre eigenen Vorzüge, wobei DosEmu die Möglichkeit bietet, das DOS selbst zu bestimmen, die DosBox jedoch einen anderen, entscheidenen Vorteil besitzt, auch welchen es mir letztendlich ankommt: Es existieren Versionen für die meisten LINUX Plattformen, somit auch für PPC als auch ARM Linux.
Die DosBox wird deshalb so gut unterstützt, weil darunter die alten Spiele funktionieren, was den Antrieb der Community bringt, diese schneller auf andere Plattformen zu bringen und für uns, welche wir nach einer Lösung streben, war dies für mich der ausschlaggebende Aspekt.

Was ich noch versuchen werde, ist die Möglichkeit einer BareLinux Installation unter einer TUI, jedoch kann ich dabei im Moment noch nicht genau sagen, ob die DosBox dabei dringend ein X benötigt oder auch unter einer TUI funktioniert. Der Vorteil dabei wäre halt, dass eine solche BARE Basis deutlich unter 20MB bleibt, selbst Grössenordnungen (mittels der linuxeigenen Packmethode komme ich sogar bis runter auf 6-8MB).

Obwohl ich bisher immer noch eine "native" Lösung bevorzuge und der Sinn in diesem Projekt vielleicht nicht direkt zu erkennen ist, geht es mir dabei letztendlich NUR darum, unter Umständen für mich doch noch eine Entscheidung hin zum aktuellen BBE oder NDO2000 zu erhalten, mit welchem ich dann auch Emails verwalten kann. Bisherige Konfigurationen scheitern einfach an dem unter DOS zur Verfügung stehenden RAM und wenn dieser mit den Treibern für die Netzwerkkarte und den USB Drucker belastet werden, ist nicht mehr genügend vorhanden, um das GeoWorks stabil auszuführen, geschweige denn, zu starten.

Ein weiteres Ziel, welches ich dabei noch verfolge, zu welchem ich bisher jedoch noch keine Bestätigung bringen kann, wäre der Einsatz von sinnvollen Erweiterungen unter dem täglichen Einsatz von GeoWorks, in diesem Sinne speziell das Scrollrad der Maus. Eine solche Funktion müsste über einen LINUX Treiber genauso hinzubekommen sein, sofern das GeoWorks selbst diese Funktion nicht "blockiert" oder gar nicht erst abfragt. Aber das will ich mir dann noch genauer anschauen.

1. Schritt ist für mich jetzt erst einmal, eine Entscheidung zu finden, ob es ein Linux mit TUI wird, welches dabei einfach nur die Grundlage für den Einsatz des GeoWorks sein wird oder ob es ein Linux mit GUI wird, mit welchem dann auch FireFox und Thunderbird sowie SKYPE genutzt werden und die DosBox dann die DOS Programme bedient.
Generelle Zielsetzung dabei bleibt jedoch, ein mehr als schlankes LINUX einzusetzen.

Das DSL (Damn Smal Linux) habe ich mir auch angeschaut, eine schöne Kompilierung, welche auf Grund ihrer selbst auferlegten Beschränkung der 50MB jedoch nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Treiber und Kernel ist und somit wollte ich nicht eine Basis für GeoWorks nutzen, die für sich gesehen auch schon wieder veraltet ist. Es gibt zwar eine erweiterte Version, welche auch einen sATA Kernel besitzt, doch in wie weit an dieser weiter entwickelt wird, kann ich nicht genau sagen.

Ciao,
Marco
DOSen-Freund mit NDO Futter

4

Samstag, 31. Oktober 2009, 15:32

Wie schon öfters geschrieben braucht DOSEMU KEINEN X-Server. Gegenüber DOSBOX ist es massiv schneller und man kann auch aufs Netzwerk zugreifen. Genau in diesem Punkt ist PuppyLinux nicht erste Wahl.

Andreas

5

Samstag, 31. Oktober 2009, 15:43

@Andreas

ich will mal schauen, was es da so mit der Performance auf sich hat.
Die DosBox kann jedoch auch per FrameBuffer genutzt werden, aber ich gebe Dir vollkommen recht, die Performance wird dabei letztendlich entscheiden, welches der beiden zum Einsatz kommen wird, denn es macht dabei ja nun wirklich keinen Sinn, wenn eine "native" Lösung rasend schnell ist und ich nur der Netzwerkfähigkeit ein Linux aufsetze, was die Performance in die Knie zwingt, zumal ich da ja nicht nur ältere P1 im Sinn habe, sondern eher neuere "ältere" Systeme a´la VIA mit 500MHz und mehr.
Aber selbst ein VIA mit 560MHz hat unter der DosBox schon spürbare Verluste, zumindest wenn ich nen X-Server über VESA nutze.

Ich möchte halt versuchen, eine optimale Lösung mit einem LINUX als Basis zu finden, welcher die "Funktionalität" erhöht, denn ansonsten macht es halt wenig Sinn über einen solchen Schritt nachzudenken oder gar Zeit darin zu investieren.

Wenn ich dazu konkretere Aussagen treffen kann, werde ich dies hier "posten". Was die Internetfähigkeit betrifft, so müsste dies dann von jemand anderem probiert/erledigt werden, denn mir liegen keine aktuellen Version vor, da ich bisher keinen Grund gehabt hatte von meinen Versionen "aufzusteigen", da die neueren Versionen keine Veränderungen zu den von mir eingesetzten Basisfunktionen hatten (Textverarbeitung, Graphik).

Nun ja, PuppyLinux ist halt eine andere Philosophie und Puppy will halt GUI basierend bleiben.
DSL scheint irgendwie "tod" zu sein, denn es finden keine weiteren Fortschritte im Hinblick auf aktuelle Kernel bzw. Treiber statt.
Ich hatte zwar mal mit eigenen Compilaten gespielt, doch muss ich dieses Wissen auch erst wieder auffrischen. Im Endeffekt sollte eine LinuxBasis für das GeoWorks jedoch genauso einfach sein wie das DOS/Geos selbst auch und darin lege ich meine Premisse (wobei Performance sicherlich auch ein überaus und nicht zu vernachlässigendes Aspekt ist).

DosBox war wie gesagt, eine Entscheidung, welche ich oben schon aufgeführt habe, dabei schwebt mir halt noch etwas anderes im Sinn rum, was meine persönliche Vorliebe ist. Ich habe da ein spezielles System im Auge, welches Ende des Jahres ausgeliefert wird. Dabei handelt es sich um einen eBook Reader (txtr, falls jemand diese Entwicklung beobachtet) mit e-Ink Technologie und einem "offenen" Linux Betriebssystem. Dieser Reader basiert auf einem StrongArm und unter einem solchen existiert halt ein DosBox Port, was zu DosEmu leider nicht der Fall ist. Ich würde liebend gerne eine solche Lösung einsetzen, denn zum einen ist diese Displaytechnologie einfach nur genial (vor allem im Tages- und Sonnenlicht) und könnte damit meinen Newton und etliche andere Lösungsansätze ablösen, wobei zunächst noch ausgetestet werden muss, ob die Reaktions/Refreshzeit des e-Ink Display in Verbindung mit dem Graphikkontroller und der DosBox überhaupt einsatzfähig sein wird.

Dies war dabei halt mit ein Grund, aber ich werde mich zunächst einmal um das MINI Linux bemühen und darunter dann schauen, welches die beste Performance bieten wird, wobei ich da jedenfalls auch eher von dem DosEmu ausgehe...

Ciao,
Marco
DOSen-Freund mit NDO Futter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »GeosEddie« (31. Oktober 2009, 15:52)


6

Sonntag, 1. November 2009, 01:38

Zitat

Original von GeosEddie
Hallo Marco,

die DOSBOX hat den Vorteil, dass sie auf vielen Plattformen läuft.

Ich habe die DOSBOX auf einem Rechner(Compaq Dektop EN PIII 1000er) mit Windows und mit einer anderen Platte mit Linux betrieben. Du kannst mit Geos Briefe schreiben und sonstige Bürosachen machen. Willst du aber in Gonzo mal ein JPEG- oder BMP-Bild reinladen , kannst du zuschauen wie Bildzeile für Bildzeile am Bildschirm aufgebaut wird. Ähnlich läuft dies bei Geos-eigenen Bildern oder komplexeren Sachen ab. Also zügiges und aktuelles Arbeiten ist meiner Meinung mit der DOSBOX nicht möglich. (Man kann mal nachschauen ob sein GEOS noch läuft. ;-))
Bei gleichem Rechner mit der DOSEMU sieht das schon ganz anders aus. (Probiere es einfach einmal selber aus)
--
Wenn ich meine Probe-Festplaten zwischen den Rechnern (AMD-3000+ mit Puppy DOSEMU und GEOS, AMD 300er DOS und Geos, und Intel 1000er DOS und Geos) wechsle und vergleiche, sind alle drei Varianten von der Geschwindigkeit fast gleich. Was mich persönlich sehr wundert, dass zwischen den beiden Rechnern AMD 300er und Intel 1000er, die mit reinem Dos betrieben werden, fast kein Unterschied in der Geschwindigkeit zu merken ist. (Bildschirmaufbau, Fensterwechsel usw.) Da spielt es eher eine Rolle welche Grafikkarte man einsetzt. (z.B. Matrox MGA100 4MB, oder Daimond Viper V550 16MB). Weitere Unterschiede sind zu bemerken, ob eine schnelle oder langsame Festplatte eingesetzt wird.(Zwischen einer älteren 4-,6-,10GB Festplatte und einer neueren 20-,40-,80GB Festplatte liegen schon "Welten". Bei komplexen Rechenleistungen kann ich keine Aussagen machen wie da die Geschwindigkeit der einzelen Rechner ist.

--
Zum Thema DOS:
--
......scheitern einfach an dem unter DOS zur Verfügung stehenden RAM und wenn dieser mit den Treibern für die Netzwerkkarte und den USB Drucker belastet werden, ist nicht mehr genügend vorhanden, um das GeoWorks stabil auszuführen, geschweige denn, zu starten. ---


Ich habe auch noch wie oben schon erwähnt, zwei reine DOS-Rechner laufen. AMD 300er und Intel 1000er.(Alles Abfall aus dem Sperrmüll) Als Dos wird ein abgespecktes DOS7 aus WIN98 und einige Speichertreiber wie Jemmex usw... benutzt.
Wenn ich alle Treiber geladen/hochgeladen habe: Maus, CD-Rom, Netzwerk(ODI usw.für DSL), Smartdrv, habe ich 644k im unteren Bereich und 45K im oberen Bereich frei. Mit dieser Konfiguration habe ich auf einem privaten "GEOS-Treffen" bei Achim Brennförder per DSL gleichzeitig in mehreren Fenstern:
Meine E-mails abgerufen, im Chat-room geschrieben und mit Skipper auf der Geos-Infobase und anderen für Skipper relevanten Seiten über eine Stunde gesurft - ohne dass Geos/Ensemble abgestürzt ist!
--

Vielleicht helfen Dir meine Ausführungen bei Deinen weiteren Entscheidungen.

Gruß

Jens
- geos-tiger -
- geos-tiger -

EPA

Fortgeschrittener

Beiträge: 205

Beruf: Elektro- und Netzwerktechniker

  • Nachricht senden

7

Sonntag, 1. November 2009, 06:23

Config.Sys + Autoexec.Bat

Hallo Jens!

Wow, 644 KB im unteren Speicher frei, dass MUSS ich auch haben. Denn wenn ich BBE in VPC 2007 starte - auch wie bei Die ODI usw geladen, startet BBE nicht immer gleich, oder (wenn Online) kommt doch manchmal noch der Speicherfehler KR- und aus ist es mit DSL-Online.

Könntest Du bitte Deine CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT hier kurz einstellen, damit ich das mal alles nachmachen kann?

Danke Dir dafür!



Manfred

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »EPA« (1. November 2009, 06:24)


8

Sonntag, 1. November 2009, 10:55

@Jens
wow, das würde mich jetzt auch brennend interessieren, wie Du das unter DOS geschafft hast, denn ich komme mit optimaler Konfiguration vielleicht grad mal auf 620KB freies RAM (ohne Netzwerk und USB Treiber) oder habe ich es da jetzt "falsch" verstanden und Dir steht der RAM unter der DosEmu zur Verfügung?

640KB ist ein absoluter Traumwert, solche Grössenordnungen kann ich nur mit CGA Graphik erzielen, die nicht die Speicherreservierung einer VGA Karte braucht.

Ciao,
Marc
DOSen-Freund mit NDO Futter

9

Sonntag, 1. November 2009, 20:53

DOS-Config+Autoexec

Hallo Manfred und Marco,
nachfolgend habe ich mal meinen 1000er DOS-Rechner den ich nutze dargestellt und auch die config.sys und die autoexec.bat. In der Speicherbelegung ist der fast identisch mit dem AMD 300er.
Ich habe auch noch ein Bild gemacht wo man bei der Abfrage auf der DOS-Ebene mit dem Befehl (mem/c/p) sehen kann wie die Speicherbelegung ist.


AIDA16 v2.14 (c) 1995-2004 Tamas Miklos
Report file - created on 1 November 2009
Page 1 - CPU
CPU Type---------------------------------: AMD Athlon XP, 1000 MHz (5 x 200)
CPU Alias---------------------------------: Palomino
CPU Stepping----------------------------: A5
FPU Type---------------------------------: Built-In
CPU is in V86 mode--------------------: Yes
CPU physical information:
Package Type-----------------------------: 453 Pin PGA
Package Size------------------------------: 4.95 cm x 4.95 cm
Transistors---------------------------------: 37500000
Process Technology---------------------: 6Mi, 0.18 um, CMOS, Cu
Die Size-------------------------------------: 128 mm2
Core Voltage-------------------------------: 1.75 V
I/O Voltage---------------------------------: 1.6 V
Typical Power------------------------------: 41.3 - 64.3 W (depending on clock speed)
Maximum Power--------------------------: 46.1 - 72 W (depending on clock speed)
Motherboard ID---------------------------: 62-1008-001199-00101111-071595-VIA_K7$GA7VTXP17VTX-P F3
Motherboard Name----------------------: Gigabyte GA-7VTX-P
Motherboard physical information:
CPU Sockets/Slots-----------------------: 1
Expansion Slots--------------------------: 5 PCI, 1 AGP Pro, 1 AMR
RAM Slots----------------------------------: 3 DIMM
Integrated Devices-----------------------: Audio
Form Factor--------------------------------: ATX
Motherboard Size-------------------------: 240 mm x 300 mm
Motherboard Chipset---------------------: KT266A
Extra Features-----------------------------: DualBIOS, EasyTune III

Config.sys

[GEOS413]
DOS=HIGH,UMB
DEVICE=C:\jemm1\jemmex.exe noems i=b000-b7ff x=c800-cbff
DEVICEHIGH=C:\CDPRO\cdrom.SYS /D:cdrom01
DEVICEHIGH=C:\xms\xmsdsk.exe 10000 /y
LASTDRIVE=F
Country=049,850,c:\dos\country.sys
BUFFERSHIGH=30,0
FILESHIGH=100
FCBSHIGH=1
STACKSHIGH=0,0

Autoexec.bat

:GEOS413
@ECHO OFF
PATH=C:\DOS;C:\GEOS413
SET TEMP=C:\TEMP
SET blaster=A220 I5 D1 T4
LH C:\net1\lsl.com
LH C:\net1\rtsodi.com
LH c:\dos\keybw.com
REM LH C:\VBEHZ\VBEHZ
LH C:\shsucdx\SHcdx33c.com /D:cdrom01 /v /e /c /~+
LH C:\DOS\SMARTDRV.EXE /X 4096 c+
LH c:\ctm\ctmouse /3
MD D:\CACHE
REM CD GEOS413
GO.BAT

Bei dieser Einstellung habe ich folgenden freien Speicher:
Konventioneller = 644,640 und
oberer = 52,560

-

Gruß
Jens
- geos-tiger
- geos-tiger -

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Geos-Tiger« (1. November 2009, 22:24)


10

Sonntag, 1. November 2009, 22:00

RE: DOS-Config+Autoexec

Zitat

Original von Geos-Tiger
Leider habe ich nicht gefunden wie ich die Bilder hier ins Forum reinbekomme.


...über das [ img ]-Feature: Bild auf den eigenen Webspace hochladen und dann auf den IMG-Button klicken (funzt nur mit Javascript). Im hochpoppenden Fenster dann den Link auf das Bild eingeben und auf Okay klicken... fertig.

Zitat

Original von Geos-Tiger
LH C:\net1\rtsodi.com


Das ist vermutlich das Hauptproblem: Div. Netzwerkkartentreiber lassen sich nicht "hochladen" und belegen so 20 bis 60kB im Bereich bis 640kB.

Gruß,
Jörg
There are two rules in life:
1. Never give out all of the information.

11

Sonntag, 1. November 2009, 22:22

RE: DOS-Config+Autoexec

Zitat

Original von Geos-Tiger
LH C:\net1\rtsodi.com

Das ist vermutlich das Hauptproblem: Div. Netzwerkkartentreiber lassen sich nicht "hochladen" und belegen so 20 bis 60kB im Bereich bis 640kB.


Das Hochladen von rtsodi hat erst mit jemmex gefunzt.

Zitat

...über das [ img ]-Feature: Bild auf den eigenen Webspace hochladen und dann auf den IMG-Button klicken (funzt nur mit Javascript). Im hochpoppenden Fenster dann den Link auf das Bild eingeben und auf Okay klicken... fertig.

Danke Jörg, nach einigen Versuchen habe ich es geschafft. Musste mir erst eine Adresse suchen wo ich das Bild speichern konnte.

Gruß
Jens
- geos-tiger -
- geos-tiger -

12

Dienstag, 3. November 2009, 01:21

RE: Config.Sys + Autoexec.Bat

Zitat

Original von EPA
Hallo Jens!

Wow, 644 KB im unteren Speicher frei, dass MUSS ich auch haben. Denn wenn ich BBE in VPC 2007 starte - auch wie bei Die ODI usw geladen, startet BBE nicht immer gleich, oder (wenn Online) kommt doch manchmal noch der Speicherfehler KR- und aus ist es mit DSL-Online.



Manfred


Hallo Manfred,
Dein Hinweis auf den Absturtz von Geos/Ensemble ruft bei mir einige Erinnerungen hervor, vielleicht hängen sie mit Deinen Abstürzen zusammen:
Wie erwähnt, nutze ich unter anderem noch zwei reine DOS-Rechner auf denen Geos/NDO und Ensemble läuft. Bisher hat ich immer gedacht, Geos/Ensemble ist ein reines DOS-Programm und läuft mit genügend Grundspeicher in diesem "Medium" ohne Probleme und stabil. Ich wurde eines Besseren belehrt. Nach dem ich auf meinen DOS-Rechnern verschiedene NDO und Ensemble-Versionen installiert hatte (um auch für die DOSEMU-Installation Vergleiche zu haben), musste ich feststellen, dass die Programme immer abstürzten. Die Programme liefen sehr instabil und reagierten auf komplexere Arbeiten ganz empfindlich mit einem Absturtz.(Drucken eines 350-Seitigen Dokuments in eine PS-Datei). Da aber auch einfachere Sachen einen Absturtz hervorriefen,(ubenennen einer Datei) war ich ziemlich ratlos. Selbst so harmlose Programme wie Solitaire führten beim Aufruf zu einem Absturtz, aber alle anderen Spiele liefen stabil. Man konnte im Schreibprogramm Briefe schreiben, alles funktionierte. Wollte ich mit mit der Bild-auf Bild-ab Taste in dem Dokument springen, blieb das Programm stehen und ein Neustart war notwendig. Ein richtiges Arbeiten war nicht möglich. Diese Absürtze konnte ich mir nicht erkären. Anfangs habe ich die ganzen Schwierigkeiten auf die Benutzung der BETA-Versionen und die Übersetzungen ins Deutsche als Auslöser in Betracht gezogen. (Johannes: ich bitte um milde Bestrafung ;-)) -) Aber auch eine 3.2a-Version blieb von den Abstürzen nicht verschont. Dann kam die Vermutung Geos kann mit dem großen Arbeitsspeicher nicht richtig umgehen, da ich 512MB Arbeitsspeicher installiert hatte. Aber Reduzierungen bis auf 64MB brachten keine Beseitigung der Probleme. Parallel dazu liefen gleiche identische Installationen unter gleichen Voraussetzungen in der DOSEMU-Umgebung absolut stabil. Als ich dann die aktuelle Ensemble 413 Version unter DOS installiert hatte und die Abstürtze nicht aufhörten, war mir klar, die BETA- und Übersetzungstheorie ist gestorben! Ich war fast soweit, dass ich meine DOS-Rechner in den Müll schmeißen wollte. Nur durch Zufall kam ich dem "Täter" auf die Spur. Ich benutze auf meinem Libretto CT50 identische Versionen wie auf den DOS-Rechnern. Diese laufen auch auf dem Libretto ohne Probleme. Zwischendurch spiele ich auf dem Libretto mal zu Entspannung Solitaire. Dort ertönt beim Start von Solitaire immer eine kleine Melodie. Auf meinen DOS-Rechnern war davon nichts zu hören? Also überprüfte ich die Einstellugen. In den Voreinstellungen von Geos/Ensemble war der Sound aktiviert. Jetzt viel mir ein, dass ich in in der autoexec.bat zwar die Option setblaster gesetzt hatte, aber die Soundtreiber ja gar nicht installiert hatte. Also schaltete ich in Geos/Ensemble in den Voreinstellungen den Sound ab. --- Welch eine Überraschung, alle Probleme waren beseitigt, keine Abstürze mehr, alles lief absolut stabil! Auch Solitaire funktionierte. Ich schalte den Sound wieder ein: Alle Probleme wieder vorhanden! (Solitaire ist bei der Installation immer so eingestellt, einen Sound abzuspielen und crashed dann natürlich sofort bei Aufruf.)
In der DOSEMU ist der Soundtreiber installiert, deswegen liefen die Programme dort einwandfrei.
Gruß
Jens
- geos-tiger -
- geos-tiger -

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Geos-Tiger« (3. November 2009, 11:24)


Frank9652

Fortgeschrittener

Beiträge: 494

Beruf: Backup-Administrator

  • Nachricht senden

13

Dienstag, 3. November 2009, 19:05

...ich kann mich dunkel (aus grauer Vorzeit) daran erinnern, daß man in den Geos-Voreinstellungen bei Sound "Sound Blaster 1.0" und NICHT "Sound Blaster 1.5" nehmen sollte.
Habe das bisher auch immer intuitiv gemacht.

Meine Einstellungen auf dem Libretto CT110 bezüglich Soundblaster (Chip on Board)

Autoexec.bat
SET BLASTER=A220 I5 D0 T4

Config.sys
DEVICEHIGH=C:\DOSTOOLS\SBPRO\DRV\CTSBPRO.SYS /UNIT=0 /BLASTER=A:220 I:5 D:0
DEVICEHIGH=C:\DOSTOOLS\SBPRO\DRV\CTMMSYS.SYS

Läuft alles problemlos

Gruß Frank
Geos + Lenovo Ideapad 5 = Aufbruch in eine neue Galaxie

14

Donnerstag, 15. April 2010, 00:41

GEOS/DOS

Hallo Geos-User,
ich habe das Thema GEOS-DOS wieder vorgeholt.
Wie in den vorigen Beiträgen erwähnt, hatte ich meinen DOS-GEOS-Rechner nach den Schwierigkeiten mit Speicherverwaltung, Netzwerktreibern, Sound-Einstellungen und Router-Schwierigkeiten endlich so wieder eingerichtet, dass ich damit per DSL ins Netz gehen konnte. Alles lief auch wirklich Prima. Bis... ja, bis mein Sohn seinen 19er TFT aussonderte, weil er für seine Spiele nicht breit genug war. Also übernahm Papa den 19er TFT. Der wurde natürlich an den DOS-GEOS-Rechner angeschlossen. Da Geos ja die Auflösung 1280 x 1024 darstellen kann, war die Anzeige natürlich wirklich toll. Für mich -als Brillenträger und in gesetztem Alter- richtig schön groß. Es machte richtig Spaß in dieser Kombination zu arbeiten. Leider häuften sich während der Arbeit die Abstürze von Geos. Erst hatte ich die Speicherverwaltung als Auslöser in Verdacht. Aber mit 644K freiem Speicher? - und die Abstürze passierten bei Geo-Write und GEO-File- Während des Surfens im Internet (-auf der Geos-Infiobase :-)) -) lief Geos absolut stabil. Da ich den den 19er TFT als Auslöser für diese Abstürze vermutete, habe ich ihn gegen einen 19er CRT Monitor ausgetauscht. Keine Besserung. Erst als ich auf beiden Geräten die Auflösung auf 1024 x 768 reduzierte, blieb alles wieder stabil. Nach mehreren Versuchen (auch mit mit unterschiedlichen Rechnern) mit Geos20, NDO, NDO2000 und Ensemble 410,-412,-413, bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass der Grafik-Treiber für diese Auflösung, egal in welcher Farbtiefe, einen Fehler hat. Wenn ich z.B. Geo-Write mit dem Template "4-PageNews-letter" starte und mit der "BILD-auf BILD-ab Taste scrolle, stürzt Geos ab. Ähnliche Abstürze sind bei Geo-File, Geo-Calk zu verzeichen. Wie gesagt: nur in der Auflösung 1280 x 1024 egal in welcher Farbtiefe. Wahrscheinlich ist dies früher nicht so aufgefallen, weil man da mit kleineren Bildschirmen gearbeitet hat.
Bitte testet, ob Ihr die selben Probleme habt. Wenn ja, sollte man doch Breadbox darüber informieren.

Gruß

Jens
- geos-tiger -
- geos-tiger -

15

Freitag, 16. April 2010, 19:10

@Jens

ja, kommt mir sehr bekannt vor. Bei mir traten die Fehler in Verbindung mit meinem XEROX 17" TFT und 1280x1024 auf.
Da ich aber hauptsächlich mit den HP Omnibooks unter VGA oder den umgebauten ThinClients mit 1024x768 arbeite, war ich gar nicht näher darauf eingegangen.

Ciao,
Marco
DOSen-Freund mit NDO Futter

16

Samstag, 17. April 2010, 22:37

Hallo,

ja, der Modus 1280 x 1024 ist fehlerhaft, Abstürze treten vor allem dann auf, wenn man gedrehte Grafiken (GEOS-Vektorgrafiken, sog. GStrings) darstellt, was recht häufig vorkommt.

Den Modus 1024x786 zu benutzen ist nicht für alle die optimale Lösung, da dann die native Pixelauflösung moderner Monitore nicht genutzt wird (leicht unscharfes Bild).

Falk ist über das Problem informiert, hat auch versprochen, sich drum zu kümmern, hat aber wohl noch keine Zeit gehabt.

Ich nutze folgenden Work-around:

[ui]
yScreenSize = 850

Damit habe ich volle Breite, aber eben nicht volle Häöhe (unten bleibt ein schwarzer Rand) Damit kann ich sehr gut leben und es ist fast absturzfrei.
Bei Bedarf kann man den Wert noch verkleinern (z.B. 832)

Alternativ hatte ich längere Zeit versucht:

[ui]
xScreenSize = 1088
yScreenSize = 832

Das gibt horizontal und vertikal Ränder aber keine Vorteile bezüglich Abstürze. Wichtig scheint die y-Begrenzung zu sein.

Gruß
Rainer

P.S: Mein Treiber ist:
[screen 0]
device = VESA-kompatible SuperVGA: 1280x1024 64K Farben
driver = VESA 64K-color SVGA Driver
Es gibt 10 Arten von Menschen - die einen wissen was binär ist, die anderen nicht.

17

Sonntag, 18. April 2010, 19:21

Zitat

Original von Rainer

Ich nutze folgenden Work-around:

[ui]
yScreenSize = 850
[screen 0]
device = VESA-kompatible SuperVGA: 1280x1024 64K Farben
driver = VESA 64K-color SVGA Driver


Hallo Rainer,
danke für diese Info. Ich werde die Einstellung einmal ausprobieren. Bei den Tests habe ich auch diesen Grafiktreiber benutzt.
Dann hoffen wir mal, das Falk bald viel viel Zeit hat ;-))

Gruß
Jens
- geos-tiger -
- geos-tiger -

18

Mittwoch, 4. Juli 2012, 14:02

RE: X-DOS

Zitat

Original von GeosEddie
Hallo zusammen,

hab bei mir ein wenig "aufgeräumt" und dabei ist mir auch eine Diskette mit dem genialen DOS kompatiblen Betriebssystem von Thierry Giron: X-DOS 5.2 in die Hände gefallen.
Falls jemand Interesse an dieser Version haben sollte, welche ein paar nette und geniale Erweiterungen zum DOS und seinen Helferlein hat, der kann mir eine PM senden, schicke ihm das Diskimage dann per Email zu.

Hallo,
ich bin neu in diesem Forum und eigentlich darauf gestoßen, weil ich nach diesem X-DOS 5.2 im www gesucht habe.
Ich habe ein Gerät welches im MIDI-Bereich arbeitet und bei dem ein X-Dos im BIOS verankert ist.
Weil ich auch so ein Bastler bin, würde ich gerne auf dein obiges Angebot zurückkommen und gerne das X-DOS von Dir haben. Hab's schon über Deine email probiert, kam aber wieder zurück.
Freue mich auf Deine Antwort.
Danke schon mal, Barry

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bestbarry« (4. Juli 2012, 14:08)


Thema bewerten