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1

Donnerstag, 3. Juli 2008, 20:30

Schallplatten digitalisieren

Ich bin leider gezwungen, meine Schallplattensammlung zu digitlisieren. Der Grundlegende Weg, Schallplatte -> Plattenspieler -> PC -> MP3, ist mir schon klar.
Aber gibt es Stolperfallen auf diesem Weg? Beispiel: 96 Kbit/s sollen reichen. Sind aber 192 Kbit/s nicht im Klang besser?

Wer kennt sich da aus und kann mir einen tipp geben?

Jens
Wer Windows kennt wird GEOS lieben :thumbsup:

2

Donnerstag, 3. Juli 2008, 21:40

Hey, das trifft sich gut. Vor einiger Zeit habe ich ebenfalls meine Platten digitalisiert und einen kleinen Bericht dazu geschrieben. Bezieht sich zwar hauptsächlich auf'n Mac, aber die meisten Hinweise sind allgemein genug gehalten, dass auch Windows-User etwas damit anfangen können: http://www.geopixel.de/schallplatten.htm

Hier geht's eigentlich um iTunes, weiter unten im Text wird aber auch auf die Klangqualität eingegangen. Ausserdem Links zu DEN deutsch- u. englischsprachigen Foren zum Thema: http://www.geopixel.de/itunes.htm

96 Kbit/s sind in meinen Augen der ideale Wert, um die ganze Arbeit später total zu bereuen :D. Ab ca. 192 Kbit/s ist es ein guter Wert. Das klingt auch an hochwertigen HiFi-Anlagen gut und ist vom Platzverbrauch noch weit unter WAV...

3

Donnerstag, 3. Juli 2008, 22:12

Das hilft doch schon mal weiter.
Die Infos werde Ich mir mal in Ruhe durchlesen. Ich habe nur ein wenig "Panik" vor der Menge an Platten. Aber da muss ich durch.
Wer Windows kennt wird GEOS lieben :thumbsup:

4

Donnerstag, 3. Juli 2008, 22:25

Zitat

Original von goldy: Ich habe nur ein wenig "Panik" vor der Menge an Platten.

Ja, das dauert. Ich habe von jeder Platte nur die Songs aufgenommen, die ich wirklich mag, trotzdem hat sich die Aktion über mehrere Wochen hingezogen...

Nachtrag: Mittlerweile bin ich beim Konvertieren (nun meist von CD) von MP3 zu AAC gewechselt. http://de.wikipedia.org/wiki/Advanced_Audio_Coding

5

Freitag, 4. Juli 2008, 22:51

RE: Schallplatten digitalisieren

Zitat

Original von goldy
Beispiel: 96 Kbit/s sollen reichen. Sind aber 192 Kbit/s nicht im Klang besser?


... alles unter 128kb/s ist einfach nur sch...lecht, auch 128kb/s sind nur okay.
Zu bedenken ist auf jeden Fall eines: Wenn die Stücke hinterher noch behandelt werden sollen (Rauschfilter, ...), kann man MP3 vergessen - 44khz, 16bit stereo, unkomprimiert oder pcm sind dann das Minimum!

Noch ein Stolperstein: Die meisten Plattenspieler kann man nicht direkt an die Soundkarte anschließen! Man muß also eine Stereoanlage oder einen speziellen Vorverstärker dazwischenschalten, z.B. den von Magix:
http://www.magix.com/de/music-cleaning-lab/xxl/

Übrigens: Es gibt für wenig Geld auch Plattenspieler mit USB-Anschluß oder mit SD-Karten-Slot.

Gruß,
Jörg
:D It pulls like pike-soup. Hence, I understand only train-station. :D

6

Sonntag, 6. Juli 2008, 17:28

Zitat

Übrigens: Es gibt für wenig Geld auch Plattenspieler mit USB-Anschluß oder mit SD-Karten-Slot.


Hatte Ich schon einen in der Hand, doch mit 96 Kbit/s war das keine alternative. Ansonnsten waere ich vielicht schwach geworden - allein die Zeit- und Arbeitsaufwandsersparniss waeren das schon wert gewesen.

Ich habe mal die Platten grob ueberschlagen. Das sind bei mir ca. 2500 LP und ca. 2000 Singles. Also grob ueberschlagen 15000 Titel. Was sich im laufe der Zeit so ansammelt, und alle haben etwas an sich.
Wer Windows kennt wird GEOS lieben :thumbsup:

7

Sonntag, 6. Juli 2008, 18:21

Zitat

Original von goldy: Ich habe mal die Platten grob ueberschlagen. Das sind bei mir ca. 2500 LP und ca. 2000 Singles.

Ups, bei mir waren es nur ca. 250 LPs.

Umso wichtiger ist die Entscheidung, welcher Codec und in welcher Qualität die Songs gespeichert werden sollen.

8

Sonntag, 6. Juli 2008, 21:20

Hatte heute etwas Zeit, meine angesammelten Notizen zum Thema einzubauen und die Artikel etwas zu überarbeiten: www.geopixel.de/audiocodecs.htm

An Erfahrungen von Linux-/ Windows-Usern zu Thema bin ich interessiert.

9

Sonntag, 6. Juli 2008, 23:30

Zitat

Original von goldy

Zitat

... Es gibt für wenig Geld auch Plattenspieler mit USB-Anschluß oder mit SD-Karten-Slot. ...


... Hatte Ich schon einen in der Hand, doch mit 96 Kbit/s war das keine alternative. ...


Bei Conrad.de gibt's unter "Home->Foto, Video, Audio, MP3->USB Plattenspieler", div. Geräte, z.B. für nur 89,95 EUR den "ROADSTAR TTR-8632UCE USB-PLATTENSPIELER", der die Platten als MP3 auf USB-Stick, MP3-Player und SD-/MMC-Karte kopiert - "Aufnahmequalität wählbar (32 - 256 KBit/s)". Allerdings hat er keine 78 U/min. Zudem fehlt mir die Info, ob es sich um ein Mono-, Stereo- oder Quadrogerät handelt.

Dafür gibt's bei Conrad.de auch einen Plattenspieler mit integriertem CD-Brenner :)

Viel besser finde ich jedoch diese Teile:
http://www.vinylrecorder.com/
http://www.vinylium.ch/dubcut/dubcutter.html
http://vestax.com/v/products/recorders/vrx2000.html

Doch zurück zum Thema mit ein paar Links:
http://www.chip.de/artikel/Praxis-So-dig…2_30979918.html
http://www.bild.de/BILD/digital/technikw…eo=3704708.html
http://www.hifi-online.net/hifi-wissen_w…allplatten.html

Gruß,
Jörg
:D It pulls like pike-soup. Hence, I understand only train-station. :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jpolzfuss« (6. Juli 2008, 23:43)


10

Montag, 7. Juli 2008, 17:44

Noch'n USB-Plattenspieler, diesmal inkl. iPod-Dock und Software für Mac/PC zum Aufnehmen:
http://numark.de/index.php?option=com_co…id=322&code=154

Hat schon jemand was darüber gelesen, wie gut solche Geräte tatsächlich für hochwertige Überspielungen geeignet sind? Plattenspieler / Tonarm / Tonabnehmer sind ja eigentlich recht komplizierte, mechanische Teile.

11

Montag, 14. Juli 2008, 20:49

Was fuer Tipps, was fuer Informationen.

Da kann einem ja glatt der Kopf rauchen.

So einfach wie ich mir das vorstellte, ist es also doch nicht. Aber gut das Ich gefragt habe, so kann Ich das gleich richtig machen, und habe nicht die Ehre das doppelt einzuspielen. Bei den KBit/s waere ich glatt eingebrochen. Ich haette bestimmt nicht 192 geschweige den 224, 256 oder 320 KBits genommen.

Da ich sehr viele aeltere Platten habe (mit knistern und knacksern) werde ich wohl mit WAV aufzeichnen, damit Ich das gut Nachbearbeiten kann.
Einer Konvertierung in das MP3 Format steht ja nichts im wege, zumal meine ganze Technik (CD Player, Festplatten-Recorder, ...) MP3 tauglich ist.

Die Links zu den weiteren Infos habe Ich mir im Browser verlinkt.

Jens
Wer Windows kennt wird GEOS lieben :thumbsup:

12

Montag, 14. Juli 2008, 22:42

Hi,

statt WAV kannst Du auch mal das freie Format FLAC probieren, das komprimiert verlustfrei auf ca. 60%... hat bei der Menge Platten, die Du vorhast, gewisse Vorteile ;-)

http://de.wikipedia.org/wiki/Free_Lossless_Audio_Codec

Bye,
MeyerK
Bye,
MeyerK

13

Dienstag, 22. Juli 2008, 00:07

Platten wollen auf eine Platte - das kenne ich ;-)

Hallo Goldy,

ich habe hier viel mit Audio zu tun und habe vor 3-4 Jahren ca. 500 Platten digitalisiert. Nach ca. 100 Alben habe ich eine digitale Nachbearbeitung der Alben (Entknistern und Entknacken der trotz nass abgespielten Platten) aufgegeben. Dies hält einfach zu sehr auf. Solltest Du es trotzdem machen wollen, leistet die kostenfreie Software Audacity (für Win, Mac und Linux) erstaunliche Dienste.

Ich habe dann auch den PC (bei mir Mac) durch einen Audio-CD-Recorder ersetzt. Für knapp 100,- EUR habe ich mit einem Philips-CD-Recorder auf immer wieder verwendeten CD-RW die Alben bequem samplen und tracken (Teilen der A-und B-Seiten in die jeweiligen Titel) können. Die Qualität ist, wenn Du nicht gerade eine sehr hochwertige Soundkarte hast, definitv besser! Die aufgenommenen CD-RW konnte ich dann bequem am Rechner einlesen (bei mir kam nach längeren Hörtests 192kB/s in MP3 als guter Kompromiss zwischen Qualität und Volumen in Frage) und dann neu nutzen. Heute würde ich wahrscheinlich den freien und hochwertigen OGG-Vorbis-Codec verwenden (mit MP3 machst Du aber auch heute nichts falsch). Allerdings würde ich heute einen Schritt höher mit 256kB/s bei MP3 codieren.

Den CD-Recorder habe ich nach einem Jahr mit knapp 30,- EUR Verlust verkaufen können. Die Investition hat mir extrem viel geholfen und Nerven geschont! ;-)

Bei Fragen kannst Du mich gern auch direkt ansprechen.

Mario
Pofacs - Der Podcast für alternative Computersysteme
http://www.pofacs.de

14

Dienstag, 22. Juli 2008, 00:20

@Mario

Gute Idee, an eine CD Recorder habe ich noch gar nicht gedacht. Da mache ich mich doch mal schlau, da meine Soundkarte nur ein "Standartmodel" ist.

gruss

Jens
Wer Windows kennt wird GEOS lieben :thumbsup:

15

Samstag, 23. August 2008, 21:45

An der Seite weiter rumgebastelt: http://www.geopixel.de/audio.htm

16

Montag, 4. Januar 2010, 08:06

Hallo,

das Thema ist zwar schon 'ne Weile abgeschlossen...
... aber zu Weihnachten habe ich den Tchibo-USB-Plattenspieler geschenkt bekommen. Als Software zur Aufnahme, zum "Entrauschen", ... liegt übrigens einfach nur die kostenlose OpenSource-Software Audacity bei! Bei Interesse könnte ich mal die entsprechenden Seiten aus der Anleitung kopieren...

Gruß,
Jörg
:D It pulls like pike-soup. Hence, I understand only train-station. :D

Frank9652

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17

Montag, 4. Januar 2010, 17:01

Wie sieht es hier mit den Samplingraten aus?
Bei den meisten Geräten (um nicht zu sagen bei allen die ich mir angeschaut habe) fehlen diese Angaben.

Gruß Frank
Geos x Asus EeePC 1015PN + SSD = doppelte Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat

18

Montag, 4. Januar 2010, 18:41

Zitat

Original von Frank9652
Wie sieht es hier mit den Samplingraten aus?


Für die Konvertierung ins CD-Format wird "44,1 kHz; 16bit stereo" empfohlen ;)
Das Gerät unterstützt aber scheinbar mindestens "nach oben" auch noch "48 kHz; 16bit stereo" (Anleitung ist diesbzgl. sehr wage und ich habe das Gerät noch nicht an einen PC angeschlossen.)

Gruß,
Jörg
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Frank9652

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19

Dienstag, 5. Januar 2010, 21:54

Zu dem von Jörg erwähnten Programm Audacity habe ich eine kurze Anleitung unter http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/13/0…7970349,00.html gefunden.
-Bezieht sich zwar auf Aufnahmen von Musikkassette digitalisieren, finde ich aber trotzdem recht interessant.
Ist quasi eine Step-by-Step Anleitung

KASSETTEN DIGITALISIEREN MIT AUDACITY

Kassettendeck und PC verkabeln
Moderne Kassettendecks besitzen meist zwei
Chinch-Ausgänge, die mit dem PC verbunden
werden müssen. Hierzu dient ein Stereokabel, das
auf der einen Seite einen 3,5 mm-Klinkenstecker besitzt.
Die Chinch-Stecker kommen ans Kassettendeck (Line-
out), der 3,5 mm Klinkenstecker wird in den "Line-
In"-Eingang (nicht den Mikro-Eingang!) des PC
gestöpselt.

Tonkopf reinigen
Für gute Klangqualität empfiehlt es sich, den
Tonkopf des Kessettendecks vor dem Abspielen zu
reinigen. Hierzu dient eine spezielle Reinigungs-
Kassette. Alternativ lässt sich der Kopf aber auch
mit einem wattestäbchen und Alkohol aus der
Apotheke von Verunreinigungen befreien.

Audio-Einstellungen überprüfen
Jetzt müssen die Audioeinstellungen von Windows
überprüft werden. XP-User klicken auf "Start /
Systemsteuerung / Sounds und Audiogeräte" und
dann auf den Reiter Audio. Unter der Rubrik
Soundaufnahme wird auf den Button "Lautstärke..."
geklickt. Im folgenden Fenster muss das grüne
Häkchen beim Register "Line-In" beziehungsweise
"Eingang" gesetzt werden.

Audacity richtig einstellen
Jetzt ist "Audacity" an der Reihe. Unter "Bearbeiten
/ Einstellungen / Audio E/A" muss unter
"Wiedergabe" und "Aufnahme" die eigene
Soundkarte eingetragen sein. Für Stereoaufnahmen
muss sich zudem im Feld "Kanäle" die Ziffer "2"
befinden. Auf dem Karteireiter "Verzeichnisse"
wiederrum wird der Ordner bestimmt, in dem die
Aufnahme landet. Mit OK werden die Änderungen
gespeichert.

Probeaufnahme machen
Ist die Kassette eingelegt, kann auch schon der
rote Aufnahmeknopf in "Audacity" und dann die
Play-Taste des Kassettendecks gedrückt werden.
Mit dem gelben Knopf im Programm wird die
Aufnahme nach einigen Minuten wieder beendet
und das Ergebnis begutachtet. Übersteuerte
Aufnahmen erkennt man daran, dass die blauen
Tonspuren oben und unten am Rand angeschnitten
sind. Dann muss der Line-In-Lautstärkeregler in
den Windows-Audioeinstellungen abgesenkt
werden.

Speichern und nachbearbeiten
Ist die Aufnahme im kasten, kann sie abgespeichert
und dann bearbeitet werden. Wichtigster Punkt: Das
Rauschen beseitigen. Dazu wird per Maus eine
Passage per Maus markiert, die außer Rauschen
nichts enthält (vorzugsweise am Anfang eines
Liedes), und anschließend unter "Effekt /
Rauschunterdrückung" auf "Rauschprofil ermitteln"
geklickt.

Rauschen beseitigen
Mit "strg + A" markiert man jetzt die komplette
Aufnahme und ruft erneut die
Rauschunterdrückung auf. Diesmal jedoch wird
unter Punkt 2 die Stärke der Rauschunterdrückung
gewählt und das Ergebnis mit "Probehören"
überprüft. Stimmt alles, genügt ein Klick auf den
"Rauschunterdrückung"-Button, um die Änderung
anzuwenden.

Aufnahmen aufteilen
Noch sind alle Lieder in einer großen Audio-Datei
gespeichert. Um sie zu trennen, wird per Maus
zwischen die Stücke geklickt und mit "Strg + B"
jeweils eine Schnittmarke gesetzt. Mit "Datei /
Mehrere Dateien exportieren" werden die einzelnen
Lieder schließlich nach Auswahl des Formats und
des Ortes gespeichert. Wichtig: Ein Häkchen setzen
bei "Tondaten vor der ersten Textmarke mit
einschließen", damit das erste Stück (vor der ersten
Marke) ebenfalls exportiert wird.

Gruß Frank
Geos x Asus EeePC 1015PN + SSD = doppelte Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Frank9652« (5. Januar 2010, 21:59)


20

Dienstag, 5. Januar 2010, 22:24

Hallo,

hier die komplette Anleitung des Tchibo-Geräts als PDF...

Gruß,
Jörg
P.S.: Ich habe gerade einmal das Tchibo-Gerät an meinen alten Laptop (USB 1.x, Win2000) angeschlossen - irgendwie kann ich dort nur zw. 11kHz, 22kHz und 44,1kHz wählen (jeweils als 8bit, bzw. 16bit und mono, bzw. stereo).
:D It pulls like pike-soup. Hence, I understand only train-station. :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jpolzfuss« (5. Januar 2010, 23:33)