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Montag, 4. Juni 2018, 11:55

Woran erkennt man unseriöse Quellen im Netz?

a) Ihre Nutzung ist kostenlos - der Service wird aber nicht von Enthusiasten in der Freizeit betrieben. Eine solche Quelle ist mit Vorsicht zu genießen, da immer noch das alte Sprichwort gilt: "wes Brot ich ess, des Lied ich sing". Wenn man sich etwas aufmerksamer die Quellen anschaut, wird man auch bald "Product Placement" (insbesondere bei den "Influenza" ... ähh... "Influencer" auf YouTube), bzw. eingebettete Werbung entdecken.
b) Titten. Viele Services handeln immer noch getreu dem Motto: "Sex sells". Hier ein paar Beispiele von Web.de und Yahoo.de:




c) Katzenvideos: Es mag zwar sinnvoll sein, über bedrohte Tierarten und gestrandete Wale zu berichten. Aber "oh wie süß"-Katzen-/Panda-/Waschbär-/...-Videos sollten auf keiner seriösen Plattform zu finden sein. Hier mal ein Beispiel von... ähhhmmm... war's web.de oder yahoo.de? Egal:

d) Extreme Schwarzweißmalerei, meistens in Verbindung mit Superlativen. Bestes Beispiel: Trump, der seine eigenen Projekte immer als "bestes"/"schönstes"/"genialstes"/"stärkstes"/... bezeichnet, während alles andere immer gleich "schlechtestes" ist.
e) "Wir gegen sie": Es werden andere Menschen ausgegrenzt (Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, ...) und wahllos in Grüppchen eingeteilt.
f) Es werden emotionsgeladene Begriffe benutzt: "Skandal", "Unverschämtheit", ...
g) Last, but not least: Die Quelle verbreitet nur Politikerzitate - natürlich nur welche, die sie selbst gefälscht hat. Dafür gibt es insbesondere auf Facebook jede Menge "Gruppen", die solch einen Schund verbreiten. Besonders perfide: Einige dieser Gruppen geben "Quellen" mit an, die man allgemeinen für seriös erachten würde, wie z.B. die Süddeutsche Zeitung. Macht man sich aber die Mühe, mal die verlinkten Artikel auch zu lesen, wird man sehr schnell feststellen, dass das "wörtliche Zitat" gar nicht im Artikel vorkommt - und man den Spruch auf dem Bildchen noch nicht mal als "Zusammenfassung" durchgehen lassen kann.
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