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1

Donnerstag, 21. Januar 2021, 08:27

Projekt Free german BlueWay.Softworks Ensemble 2022

Schaffen wir es bis zum Herbsttreffen 2021 ein downlodbares deutsches und englisches BlueWay-Softworks Ensemble 2022 zu erstellen und zum Download freizugeben?
Dazu ein paar Fragen vielleicht besonders an Falk Rehwagen:
  • Wie wird der genaue Name sein?
  • Wie lautet ein neuer Dateipfad, der sich von Breadbox Ensemble absetzt?
  • Wie sieht der Startbildschirm aus? Was genau soll darauf stehen? Darf das alte GeoWorks-Logo dabei verwendet werden?
  • Wer sammelt die zum System unbedingt dazu gehörenden Dateien und fragt wegen der Rechte bzw. Einverständniserklärungen zur Freigabe der Dateien in das neue System? z.B. PS-Treiber, Plugins wie "Öffnen mit" usw.
  • Sollte/könnte parallel eine deutsche Homepage zum System entstehen, die jede Datei erklärt und Beispiele enthält und alle aktuellen Downloads sammelt? - In wie weit kann das die GEOS-INFOBASE.de sein? - Sollten dort mehr Leute mitpflegen und aktualisieren können?
  • Wäre eine offizielle ToDo-Liste möglich, wo man sich einklinken kann, wer, was erledigt?
  • Wo könnten die fertigen Dateien hinfließen?
  • ...

Viele Fragen... Danke.
Gruss Johannes

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www.kirche-geithain.de
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Johannes Möller« (21. Januar 2021, 19:06)


2

Donnerstag, 21. Januar 2021, 17:49

Gute Idee, Johannes. Es gibt bestimmt auch einiges abseits der Arbeiten am System / SDK zu tun. Ausserdem würden wir einfache Anwender ein bisschen mit in den Entwicklungsprozess eingebunden und würden sogar hin und wieder was über den aktuellen Stand der Dinge erfahren... ;-)
Bernd

3

Donnerstag, 21. Januar 2021, 21:25

Hallo Bernd,

schön mal wieder ein Lebenzzeichen von Dir zu sehen!

und würden sogar hin und wieder was über den aktuellen Stand der Dinge erfahren...


Denn aktuellen Stand der GEOS-Entwicklung kann jeder Anwender erleben indem er sich den letzten NC-Build von GitHub herunterlädt. Dann Ihr auch auch viele Eurer Fragen selbst beantworten 8)

Ganz allgemein:
- GEOS wird noch mit den gleichen Skripten "gebaut" wie bei Breadbox, d.h. es werden aktuell die selben Programme, Dateien und Verzeichnisse erstellt - mit Ausnahme einiger für die Falk (eventuell) nicht das Copyright besitzt,
- die in Assembler geschriebenen Bestandteile funktionieren meiner ersten Erfahrung nach genauso (gut) wie eh und je...,
- bei einigen in C geschriebenen Bibliotheken und Programmen gibt es noch Probleme (Abstürze), die wohl durch den Wechsel des Compilers bedingt sind,
- der Name "Breadbox" taucht noch an allen Enden und Ecken im System auf,
- für erste Gehversuche mit dem System fehlen eigentlich nur Substitute für die skalierbaren URW-Fonts: Optifonts???

Gruß Thomas

4

Donnerstag, 21. Januar 2021, 22:41

http://www.geos-infobase.de/WBB_317/inde…d&threadID=2676
ab Beitrag 14.

Zitat

URW++ hat die PS1-Schriften, dazu gehören die Geos-Systemschriften, für Opensouce-Projekte frei gegeben, und so finden sie sich in LInux, Ghostscipt usw.


Wolfgang

5

Freitag, 22. Januar 2021, 07:53

Das Problem sind nicht die Fonts, sondern die Font-Engine.
Alles andere: siehe die ganzen anderen Threads.
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hanslse

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6

Freitag, 22. Januar 2021, 08:22

Just for your knowledge, The name "Breadbox", was included in the deal when Falk bought Geos from Franks estate. There is no need to remove the name "Breadbox" for any legal reasons as Falk owns the rights to the name. What he intends to do with the name is up to Falk.

BR,
Hans

Frank9652

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7

Freitag, 22. Januar 2021, 10:57

Ich finde, die oftmaligen Namenswechsel haben Geos mehr geschadet als genutzt.
Geos oder Geoworks kennen noch viele die sich damals mit Computern beschäftigt haben,
aber viele haben nicht den Namenswechsel nach NewDeal oder Breadbox mitbekommen und assiziieren diese Namen nicht mit dem ursprünglichen Geoworks.

Auf der einen Seite wäre es zwar cool einen neuen eigenen Namen zu kreieren, dieser neue Name würde dann aber genauso in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wie NewDeal und Breadbox.

Von daher würde ich sagen, bleiben wir bei dem was wir haben - Breadbox Ensemble.
Gruß Frank
Geos + Lenovo Ideapad 5 = Aufbruch in eine neue Galaxie

8

Freitag, 22. Januar 2021, 12:29

Auch die Font-Engine sehe ich als unproblematisch an, da das amerikanische Copyright bei uns nicht gilt, sondern Urheberrecht.

sebi

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9

Freitag, 22. Januar 2021, 16:11

Falk wollte ja auf TrueType (mittels einer Open-Source-Bibliothek, Name gerade vergessen) umstellen, was neben dem Abschütteln etwaiger Lizenzprobleme auch den Vorteil der Verwendbarkeit von viel mehr Schriften brächte. Zumindest theoretisch, denn die heutigen Schriften setzen ja oft auf Unicode und viele Zeichen, was Geos so spontan vielleicht auch nicht so gut verkraftet.

Nachtrag: Die Bibliothek hieß FreeType, oder?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »sebi« (22. Januar 2021, 17:18)


10

Freitag, 22. Januar 2021, 21:43

Um Johannes‘ ersten Satz zu beantworten:
Als Falk das SDK übernommen hat, war es in einem miserablen Zustand: Es lief nur unter einem 32bit-Windows, benötigte ein völlig veraltetes BorlandC, GDI-Treiber, die eigentlich für ein 16bit-Windows entwickelt wurden, ... . Es hatte einen Grund, warum ich noch einen Laptop mit Win2000 drauf hatte... Diese Missstände sind jetzt behoben.
Die Umstellung auf ein neues, funktionierendes SDK sind jetzt -soweit ich sehen kann- abgeschlossen.
Jetzt könnte also theoretisch das Ersetzen der „problematischen“ Programme und Libraries beginnen. Aber ob das bis zum Treffen machbar ist? Mindestens bei der Font-Engine habe ich so meine Zweifel, da viele Programme mit Font-IDs arbeiten, die es aber mit der neuen Engine nicht mehr geben wird. Man müsste dann also auch GeoWrite etc. anpassen...
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11

Samstag, 23. Januar 2021, 10:32

da viele Programme mit Font-IDs arbeiten, die es aber mit der neuen Engine nicht mehr geben wird. Man müsste dann also auch GeoWrite etc. anpassen...

Das ist ein echtes Riesen-Problem. Jedes Programm, dass eine Font einstellt, nutzt die Font-IDs. Die kann man nicht alle neu schreiben / anpassen müssen. Das wäre der Tot von GEOS. Man müsste das irgendwie mappen ...
Gruß
Rainer
Es gibt 10 Arten von Menschen - die einen wissen was binär ist, die anderen nicht.

12

Samstag, 23. Januar 2021, 11:25

Das Problem ist: Nimmt man die „einfache Variante“ und mappt IDs auf bestimmte Fonts, dann kann man nur diese Fonts nutzen...
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hanslse

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13

Samstag, 23. Januar 2021, 11:43

Auch die Font-Engine sehe ich als unproblematisch an, da das amerikanische Copyright bei uns nicht gilt, sondern Urheberrecht.

Auch die Font-Engine sehe ich als unproblematisch an, da das amerikanische Copyright bei uns nicht gilt, sondern Urheberrecht.

Hi Geobart,
Switching to English. As I wrote some time before the copyright problem is a reality. To make a long story short, my investigation into this found the the origianl creator, Mike Parker, sold the Nimbus Q font engine technology to a company called Lasermaster.. This company went bancrupt in the 2000's. The copyright then returns to the original creator, if its not sold from the bancruptsy estate, this is unknown, if it was. Mike Parker has passed away and his son have no knowledge about Nimbus Q.

This is the hard facts regarding the copyright. One may argue that Nimbus Q in Geos is a derivate and the Geos fonts have a special format that deviates from the original Nimbus Q fonts, as the original fonts have to be converted to fit in Geos. However, still, the technology behind is Nimbus Q, so if someone owns the rights, I think the legal situation can be tricky. I would say that the copyright issue is only one argument in changing the font engine in Geos. We also have the problem of adding new fonts, the tools for that is pretty outdated.

BR,
Hans

hanslse

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14

Samstag, 23. Januar 2021, 12:02

Hi all,

The solution to the Nimbus Q problem would be to replace the NImbusQ with a new FreeType font engine which mimics the way Nimbus Q works in Geos, which makes it possible to use the FreeType fonts. This must also be done to add Unicode to Geos. Maybe we also would need a tool like Geos Font Converter to add font id:s and adapt the FreeType fonts to Geos????
This sounds like a heafty task to me, but doable. I know that Gene Anderson had similar plans in the aftermath of NewDeal and GlobalPC demise, but I think he gave up as it would be a huge task for one person. OTOH, Falk have the original source code to Nimbus Q in Geos, so this should not be such an impossible task as it sounds at first sight. Hopefully, Falk may gather enough brainpower to make it happen. I also think that Falk did a very good decision to put the first effort in fixing the SDK and not to repeat Geoworks early mistake by not providing an SDK. BTW, have you seen that Geoworks name is still for sale :) Maybe we should buy it and make a refresh? (N.B. Joke!)

BR,
Hans

sebi

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15

Sonntag, 24. Januar 2021, 01:43


Als Falk das SDK übernommen hat, war es in einem miserablen Zustand: Es lief nur unter einem 32bit-Windows, benötigte ein völlig veraltetes BorlandC, GDI-Treiber, die eigentlich für ein 16bit-Windows entwickelt wurden, ... . Es hatte einen Grund, warum ich noch einen Laptop mit Win2000 drauf hatte... Diese Missstände sind jetzt behoben.
Die Umstellung auf ein neues, funktionierendes SDK sind jetzt -soweit ich sehen kann- abgeschlossen.


Danke, daß Du den Umfang und die Wichtigkeit der SDK-Arbeiten eindrücklich klargestellt hast! Als Nicht-SDK-Nutzer nahm man das vielleicht in der Deutlichkeit nicht so wahr – also ich zumindest :-)

16

Sonntag, 24. Januar 2021, 10:32

Das Problem ist: Nimmt man die „einfache Variante“ und mappt IDs auf bestimmte Fonts, dann kann man nur diese Fonts nutzen...
Ich dachte auch eher an eine Zwitter. Eine Font-ID steht ja nie allein, sondern davor steht immer in irgend einer Weise, das jetzt eine Font-ID folgt. Sei es, dass sie als Parameter in einem Befehl auftaucht oder innerhalb eines GString. Schreibt der Programmierer also GrSetFont(...) (Alte Version, altes Programm) kann das System das richtig interpretieren und nutzt die gemappten Fonts. Wenn ich die neuen Fonts nutzen will, muss ich GrSetTTFont(..) oder sowas schreiben. Dann weiss das System, dass jetzt die neue Variante folgt, im Extremfall sogar UniCode. Das muss man natürlich noch zuende durchdenken und vielleicht erfordert es auch ein neues Dokument-Format in Write & Co, wobei sie aber weiter mit dem alten Format umgehen können müssen.
Gruß
Rainer
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Frank9652

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17

Montag, 25. Januar 2021, 16:11

Frage in meinem jugendlichen Leichtsinn an die Programmierer,
ist das nicht so, dass (nehmen wir einmal an) wenn ein Geowrite-Dokument geöffnet wird, gesagt wird, für diesen und jenen Bereich nehme die Font-ID 123.
Und die Font-ID 123 ist (nehmen wir weiter an) URW Roman zugeordnet.
Nehmen wir noch einmal weiter an, URW Roman soll durch eine Schriftart "Hugendubel" ersetzt werden.
Würde es nicht ausreichen dem Geossystem zu sagen, dass die Font-ID 123 jetzt von der Schriftart "Hugendubel" belegt wird?
Oder die entsprechende Zuweisung diesbezüglich zu ändern?

...ich ahne, die Wirklichkeit wird komplizierter sein.
Gruß Frank
Geos + Lenovo Ideapad 5 = Aufbruch in eine neue Galaxie

18

Montag, 25. Januar 2021, 23:36

Hallo Frank,

das ist die richtige Idee. Aber wenn man nur das macht, wird man nur TrueType-Fonts nutzen können, für die es ein NimbusQ-Äquivalent und damit eine ID gab.
Will man alle TrueType-Fonts unter Geos nutzbar machen, dann muss man leider viel mehr umbauen. Und dann wird es kompliziert...

Jörg
:D Most favorite keys by profession: astronauts: space, pirates: enter, German teachers: 6... :D

19

Dienstag, 26. Januar 2021, 09:21

Guten Morgen,

ich wollte hier eigentlich gar keine erneute Copyright-Diskussion lostreten, sondern nur darauf hinweisen, dass sich Falk entschieden hat, die Engine beizubehalten die skalierbaren Fonts aber nicht mehr bereitzustellen. Daraus ergibt sich schlicht die Notwendigkeit, freie Alternativen zu finden, die von guter Qualität (Stichwort Hints für BS-Darstellung) sind und sich für Fließtext eignen.

Zum Thema TrueType möchte ich nur einwerfen: M$ hat mit der Einführung selbiger Technologie in Windows 3.1 auch den RealMode-Kernel über Board geworfen...

Thomas

20

Mittwoch, 27. Januar 2021, 22:14

Hallo Johannes,

Schaffen wir es bis zum Herbsttreffen 2021 ein downlodbares deutsches und englisches BlueWay-Softworks Ensemble 2022 zu erstellen und zum Download freizugeben?
Dazu ein paar Fragen vielleicht besonders an Falk Rehwagen:
  • Wie wird der genaue Name sein?
  • Wie lautet ein neuer Dateipfad, der sich von Breadbox Ensemble absetzt?
  • Wie sieht der Startbildschirm aus? Was genau soll darauf stehen? Darf das alte GeoWorks-Logo dabei verwendet werden?
  • Wer sammelt die zum System unbedingt dazu gehörenden Dateien und fragt wegen der Rechte bzw. Einverständniserklärungen zur Freigabe der Dateien in das neue System? z.B. PS-Treiber, Plugins wie "Öffnen mit" usw.
  • Sollte/könnte parallel eine deutsche Homepage zum System entstehen, die jede Datei erklärt und Beispiele enthält und alle aktuellen Downloads sammelt? - In wie weit kann das die GEOS-INFOBASE.de sein? - Sollten dort mehr Leute mitpflegen und aktualisieren können?
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  • ...



ob es zum Treffen 2021 ein freies Geos/Ensemble/... geben wir lässt sich schwer vorhersagen. Seit dem letzten Treffen hat es einige Fortschritte gegeben, also optimistisch bleiben... Wie der Name dann sein wird ist vermutlich zweitrangig. Ich würde aber gerne das "Geos" im Namen wiedersehen.

Ich würde mir auch wünschen das rund um das "neue Geos" ein kleines Ökosystem entsteht zu dem neben den Entwicklern auch Nutzer ihren Beitrag leisten können. Das nächste Treffen ist sicher eine gute Gelegenheit über so etwas zu sprechen. Plane doch einfach einen Talk zu diesem Thema ein;-)

Jirka

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